Politischer Schulterschluss für mehr Startups: Rheinland-Pfalz und Hessen bündeln Kräfte mit Futury – The Future Factory

Rheinland-Pfalz und Hessen setzen gemeinsam ein Zeichen für neue und junge Unternehmen
  • Rheinland-Pfalz und Hessen setzen gemeinsam ein Zeichen für neue und junge Unternehmen und stärken mit Unterstützung aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft die Future Factory als zentrale Startup-Plattform im Rhein-Main-Gebiet.
  • Die Landeshauptstadt Mainz positioniert sich mit ihrer wissenschaftlichen Stärke, historischen Innovationskraft und der Johannes Gutenberg-Universität als idealer Knotenpunkt im Futury-Ökosystem.
  • Futury verfolgt das ambitionierte Ziel, 1.000 neue Startups bis 2030 hervorzubringen.


Mainz, 03. April 2025 – Der Mainzer Oberbürgermeister Nino Haase und Holger Follmann, Vorsitzender des Ehrenkuratoriums der Werte-Stiftung und Startup-Beauftragter des Landes Hessen, haben am 1. April 2025 zu einem länderübergreifenden Austausch nach Mainz eingeladen – zur Unterstützung von Futury – The Future Factory, dem Innovationszentrum für Startups in der Rhein-Main-Region. Ziel des Treffens ist es, den Dialog zwischen Rheinland-Pfalz und Hessen zu stärken und das Innovationsnetzwerk der Future Factory weiter auszubauen.

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Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt gemeinsam mit Holger Follmann, dem Startup-Beauftragten der Hessischen Landesregierung, der zu diesem Austauschtreffen gemeinsam mit Oberbürgermeister Nino Haase eingeladen hat.

Hochkarätige Unterstützung für die Future Factory

Zu den Gästen zählen neben weiteren hochkarätigen Vertreter:innen aus Industrie, Wissenschaft und Politik Daniela Schmitt, Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Kristina Sinemus, Digitalministerin des Landes Hessen, Umut Sönmez, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum, Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Prof. Dr. Tanja Brühl, Präsidentin der TU Darmstadt und Prof. Dr. Nils Stieglitz, Präsident der Frankfurt School of Finance & Management. Die beiden Managing Directors von Futury Charlie N. Müller und Melissa Ott freuen sich über so viel Unterstützung aus der Politik: „Die Future Factory lebt vom Miteinander – über Disziplinen, Branchen und Landesgrenzen hinweg. Das heutige Treffen zeigt, wie groß das gemeinsame Interesse ist, junge unternehmerische Ideen nicht nur zu fördern, sondern nachhaltig in die Gesellschaft zu bringen.“

„Futury als Future Factory steht für genau das, was wir in Rheinland-Pfalz stärken möchten: eine vernetzte Gründungskultur mit engem Bezug zu Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Der Austausch in Mainz ist ein starkes Zeichen für länderübergreifende Zusammenarbeit und unternehmerischen Aufbruch. Aus diesem Grund habe ich mit Freude die Schirmherrschaft für dieses vielversprechende Projekt übernommen“, betont Ministerpräsident Alexander Schweitzer und sagt weiter: „Die rheinland-pfälzische Landespolitik setzt mit gezielten Unterstützungsstrukturen und Förderprogrammen wie dem Startup-Aktionsplan Rheinland-Pfalz klare Impulse für eine erfolgreiche Gründerlandschaft. Wir konzentrieren uns darauf, die Rahmenbedingungen für Startups kontinuierlich zu verbessern, Hürden abzubauen und zukunftsweisende Innovationen zu fördern. Mit Maßnahmen zur Fachkräftesicherung, einer starken MINT-Strategie und einer engen Vernetzung von Wissenschaft, Wirtschaft und Startups bieten wir ein starkes Ökosystem, das Gründerinnen und Gründer nachhaltig unterstützt und Innovationen vorantreibt.“

Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt betont: „Gerade aus wirtschaftlicher Perspektive müssen wir das Thema Startups und Gründertum stärker in den Fokus rücken. Startups sind nicht nur ein Gradmesser für unsere Innovationskraft – sie prägen auch maßgeblich die wirtschaftliche Dynamik unserer Region. Denn oft sind es genau diese jungen Unternehmen, die bereits heute an den Lösungen für die Herausforderungen von morgen arbeiten.“

Mainz als idealer Knotenpunkt im Ökosystem

Als Gutenbergstadt mit historischer Innovationskraft und einem starken wissenschaftlichen Fundament, ist Mainz prädestiniert für die Weiterentwicklung von Futury – The Future Factory. Oberbürgermeister Nino Haase unterstreicht: „Mainz war schon einmal das Epizentrum einer globalen Innovationswelle – mit Gutenbergs revolutionärem Buchdruck. Heute stehen wir vor neuen technologischen Umbrüchen, etwa durch Künstliche Intelligenz und die Biotechnologie. Mit der Future Factory schaffen wir eine Plattform, auf der aus Ideen von heute die Durchbrüche von morgen entstehen können – im Schulterschluss mit unseren Nachbarn aus Hessen.“

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Oberbürgermeister Nino Haase freut sich über die zahlreichen Gäste, die seiner Einladung zu diesem Treffen gefolgt sind.

Die Landeshauptstadt steht sinnbildlich für den Transfer disruptiver Ideen in die Gesellschaft. Ein Beispiel ist BioNTech – ein international beachtetes Erfolgsmodell, das aus der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) hervorging. Die JGU ist Teil des Ökosystems von Futury, dessen Mitglieder gemeinsam Gründungsideen und Forschungsergebnisse schneller in die Praxis überführen wollen.

In Zukunft wird die JGU auch ein Gründerzertifikat ausgeben, das Studierenden aller Fachrichtungen unternehmerische Kompetenzen vermittelt, ganz im Sinne eines disziplinenübergreifenden Gründergeists. Prof. Dr. Georg Krausch, Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, unterstreicht das Potenzial der Partnerschaft mit Futury: „Wir wollen Gründungen aus allen Fachrichtungen fördern – ob aus der Medizin, den Naturwissenschaften, der Informatik oder der Geisteswissenschaft. Das neue Gründerzertifikat der JGU legt dafür den Grundstein und ergänzt die Future Factory ideal.“

Die Future Factory als Plattform für Innovation und Wirkung

Im Fokus steht der überregionale Brückenschlag: Die Future Factory versteht sich als Plattform mit starker regionaler Verankerung und länderübergreifender Strahlkraft.

„Gerade im Austausch zwischen Bundesländern entstehen die besten Ideen. Mainz ist dafür der perfekte Ort, da hier Wissenschaftslandschaft, Innovationsgeist und Aufbruchsstimmung zusammenkommen. Wir möchten weitere Unternehmen und Persönlichkeiten für die Innovationskraft und das Gründungspotenzial in und aus der Region begeistern – denn nur gemeinsam können wir nachhaltige Impulse setzen und eine lebendige Zukunft gestalten.“, so Melissa Ott abschließend.